29.08.2005

MdEP Dr. Jorgo Chatzimakakis bei KBA

Abgelegt unter: Presse — WolfgangKuhl @ 13:56

Im Rahmen seiner Bayerntour besuchte der Europaabgeordnete Dr. Jorgo Chatzimakakis am 26.08.2005 die Unternehmensgruppe Koenig & Bauer in Würzburg. Eine Delegation mit dem FDP Kreisvorsitzenden von Würzburg-Land Wolfgang Kuhl aus Erlabrunn, sowie dem Kreisgeschäftsführer im Main-Tauber-Kreis Ingo Brudereck aus Tauberbischofsheim informierte sich der Europaabgeordnete bei der KBA-Besichtigung nicht nur über die Fertigungsanlagen der Firma, sondern auch über die Sorgen und Probleme der internationel opperierenden Unternehmensgruppe.

Der Pressesprecher Dr. Bernd Häusinger von der Firma Koenig & Bauer erläutere am Beispiel alter Druckmaschienen den Werdegang der Firma. Aus einer klugen Idee eines Tüftlers, über die Stationen London und Zell begann der Aufstieg zu einem der führenden Druckmaschienenherstellern der Welt. Eine Firma die sich trotz Ihres weltumspannenden Betätigungsfeldes und inzwischen auch vieler Tochtergesellschaften im In- und Ausland ihren familiären Charm erhalten hat. Dazu gehört neben einer Betriebskrankenkasse und vieler sozialer Einrichtungen unter anderem auch eine eigene staatlich anerkannte Ausbildungswerkstatt.

Das gerade in dieser Zeit die Firma König und Bauer auf Grund Ihrer gesunden Auftragslage wachsen und Arbeitnehmer einstellen möchte, dies aber nicht immer kann, liegt zum großen Teil an der mangelnden Ausbildungsfähigkeit der Schulabgänger. So sucht die Firma an den Schulen in ganz Unterfanken oft vergeblich nach geeigneten Auszubildenen für Ihre Lehrwerkstatt. Hier war man sich einig, dass es noch großer Anstrengungen aller gesellschaftlichen Schichten, insbesonders aber der Pädagogen in den Schulen bedarf, um die Schülerinnen und Schüler für den Wettbewerb im 21 Jahrhundert fit zu machen.

Gelingt das nicht, werden zum Nachteil der deutschen Bevölkerung immer mehr Firmen ihre Standorte ins Ausland verlegen. Die Poltiker sagten dann auch zu das Problem aufzugreifen und an den geeigneten Stellen anzusprechen.

Im Anschluss reiste der Europaabgeordnete Dr. Jorgo Chatzimakakis nach Aschaffenburg weiter, so dass ein Teil der FDP-Delegation zum Pressegespräch mit dem stellvertretenden FDP-Bundsvorsitzenden Rainer Brüderle in Würzburg fuhren, und der andere Teil aufgrund der Arbeitsteilung weitere FDP-Plakate vor Ort aufstellt. Die nächste größere FDP-Veranstaltung in der Region ist die Liberale Weinprobe am 02. September 2005 um 19.00 Uhr auf dem Winzerhof Erwin Blass in Erlabrunn.

MdEP Dr. Jorgo Chatzimakakis bei KBA

FDP Kreisgeschäftsführer des Main-Tauber-Kreises Ingo Brudereck, Dr. Bernd Häusinger von Koenig & Bauer, FDP Kreisvorsitzender aus Würzburg-Land Wolfgang Kuhl und der Europaabgeordnete Dr. Jorgo Chatzimakakis.

18.08.2005

Main-Post: Von Konterfei und Gesten

Abgelegt unter: Presse — WolfgangKuhl @ 17:47

Um es gleich vorweg zu sagen: Wahlen sind wichtig. Gehen sie also hin und machen Sie ihre Kreuzchen, und lassen Sie sich nicht von den Plakaten erschrecken, die seit Wochen an Straßenrändern und Laternenmasten unsere Aufmerksamkeit erregen.

Allein für die Landtagswahl buhlen knapp 40 Kandidaten in Stadt und Landkreis Würzburg um die Wählergunst. Für den Bezirks sind’s nochmal genausoviel. Wie gut, dass davon nicht alle ihr Konterfei auf Plakatwänden zur Schau tragen. Man kennt sich ja so schon kaum noch aus – und man bekommt’s auch nicht eben leicht gemacht.

Der Herr Boutter von der SPD zum Beispiel, der hat im Landkreis ganz mächtig der Werbetrommel gerührt, obwohl er ja eigentlich Direktkandidat für die Stadt ist. Zweitstimmenwerbung heißt das Zauberwort – aber wenn das bloß mal nicht ins Auge geht, dass der Herr Boutter dem ländlichen Wahlvolk verspricht, sich mehr für die Stadt einzusetzen.

Der Herr Kuhl aus Erlabrunn, mit dem die Landkreis-FDP die Rückkehr ins Maximilianeum schaffen will, tritt uns mit einer Geste entgegen, die Kompetenz ausstrahlt. Ein Freund hat mir neulich erzählt: Guck, der ist noch gar nicht gewählt und hält schon die Hand auf. Seitdem weiß ich, dass auch das überzeugendste Plakat nicht gegen Fehlinterpretationen gefeit ist.

Der Herr Ach von der CSU bekennt schon mal, dass er auf Wahlplakate genausogut verzichten könnte. Man will ihm diesen Gleichmut gerne glauben, schließlich hat er bei der Wahl vor fünf Jahren 47,7 Prozent geholt, und dass er auch diesmal als Direktkandidat in den Landtag einzieht, ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

Aber um es nochmal zu betonen: Gehen Sie trotzdem zu Wahl.