16.08.2007

August 2007 MdB Meierhofer

Filed under: Erlabrunn,Presse — WolfgangKuhl @ 19:21

MdB Meierhofer trug sich ins goldene Buch des Marktes Zell am Main ein

Der Sprecher der FDP Bundestagsfraktion für Gewässerschutz und Umweltplanung FDP-Bundestagsabgeordneten Horst Meierhofer aus Regensburg besuchte Ökologische Wasserschutzgebiet Zeller Quellen, um sich vor Ort – die Lebensquelle aus dem Untergrund – die aktuelle Trinkwasserversorgung im Großraum Würzburg erläutern zu lassen. Die Fragen der Klimaveränderungen in Deutschland rücken das Thema Trinkwasserversorgung, Erhaltung, Sicherung und Gewinnung für die Zukunft in den Vordergrund, um auch in der kommenden Generation den Grundwasserbedarf der Bürger sicherzustellen, so MdB Meierhofer. Im Anschluss des Rundganges trug sich der MdB Horst Meierhofer ins Goldene Buch des Marktes Zell a. Main ein.

10.08.2007

Liberale Depesche 03/2007

Filed under: Presse — WolfgangKuhl @ 16:13

Sehr geehrte Besucher der FDP-Homapage,

liebe Mitglieder und Freunde der FDP,

vieles ist schon in den Medien über das neue Ranking der Region Würzburg in der neuen Prognos Studie berichtet worden. Während Würzburg Stadt im Ranking aller Städte und Kreise von Platz 33 auf Platz 52 abrutschte, stieg Würzburg – Land von Platz 127 auf den Platz 93 auf. Niemand soll jetzt aber Stadt und Land gegeneinander ausspielen. Denn, eines wird aus der Studie für alle ersichtlich. Stadt und Land ergänzen sich in ihren Stärken und Schwächen. Hieraus sollten alle Verantwortlichen in Politik und Verwaltung, in Stadt und Land endlich zu der Erkenntnis gelangen, dass nur gemeinsames Handeln und Wirken die Region voran bringt.

Die Bürgerinnen und Bürger unserer Kreise erwarten von uns , dass wir alle Anstrengungen unternehmen, damit neue Arbeits- und Ausbildungsplätze in der Region entstehen können. Unsere Region hat zusammen mit den Nachbar-kreisen soviel Potenzial und Zukunftschancen, dass wir nicht das fünfte Rad am Wagen einer anderen Metropolregion werden dürfen.

Die hervorragende Infrastruktur unsere Region sollte deshalb durch den dauer-haften Erhalt des Verkehrslandplatzes Giebelstadt weiter aufgewertet werden. Mit dieser zukunftsweisenden Entscheidung würde die Region nicht nur aufge-wertet, sondern auch für so manchen Investor und Entscheider interessanter.

Zusätzlich müssen wir für die Gestaltung unserer Zukunft noch mehr für den Ausbau in den Bereichen Bildung und Betreuung, sowie Wissenschaft und Forschung tun. Nur in diesen Bereichen liegt der Schlüssel für den Aufstieg der gesamten Region. Je besser und konsequenter wir in Bildung und Wissenschaft investieren, desto mehr nutzt dies der Entwicklung unserer Kreise. Nur durch gut ausgebildete Schulabgänger und Hochschulabsolventen die zusammen mit Investoren die Forschungsergebnisse der Universität in neue Produkte und Verfahren umsetzen, wird uns dies gelingen.

Unsere Region, mit den vielen intelligenten, kreativen und fleißigen Menschen kann sich, wenn alle an einem Seil und in eine Richtung ziehen, fit für die Zukunft machen.

Helfen Sie alle mit, schließen Sie sich uns an. Bringen Sie Ihre Ideen und Anregungen zum Wohl aller bei uns ein. Sie sind uns jederzeit willkommen.

Herzlichst Ihr

Wolfgang kuhl
aus Erlabrunn

02.08.2007

FDP zur Zukunft Bayerns

Filed under: Bund — WolfgangKuhl @ 13:05

Main-Post Würzburg/Main-Tauber vom 02. August 2007

Gastbeitrag von SABINE LEUTHEUSSER-SCHNARRENBERGER

Jeder Tag Stillstand ist ein spürbarer Rückschritt”
Die Landesvorsitzende der FDP zur Zukunft Bayerns

Wenn ich nicht mehr weiterweiß, gründ’ ich einen Arbeitskreis.” Schon oft wurde in der Vergangenheit zu diesem Mittel gegriffen, insbesondere dann, wenn es, um strittige gesellschaftliche Themen ging. Experten- oder Zukunftskommission, Sachverständigenrat oder Gutachterkreis: Stets werden externe Fachleute versammelt, um den Regierenden Ratschläge in Grundsatzfragen zu geben.

Nun hat auch in Bayern eine ebensolche Gruppe unter dem klingenden Namen „Zukunftskommission 2020″ getagt und der Staatsregierung ihren Bericht vorgelegt. Dass dieser Kommission auch Filmproduzenten und Fußballmanager angehörten, könnte man noch in den Bereich der harmlosen Skurillitäten verschieben. „Bayern 2020″ hat jedoch einen pikanten und einen für den Freistaat dramatischen Aspekt.

Zunächst zum pikanten: Bayern wird seit mehr als vier Jahrzehnten von einer einzigen Partei regiert und darf für sich in Anspruch nehmen, damit in ganz Europa etwas Außergewöhnliches vorweisen zu können. Wer wäre man denn, würde man das nicht zur Kenntnis nehmen?

Aber genau diese historisch lange und gesellschaftlich breite Verwobenheit einer politischen Partei mit dem Freistaat ließe doch erwarten, dass die strukturellen Defizite der Staatsregierung bereits bekannt sind. Wozu dann also eine Kommission von außenstehenden Personen, die den eigentlich zuständigen Ministerien die Arbeit abnimmt?

Wirklich erschreckend ist jedoch und nun komme ich zum dramatischen Aspekt von „Bayern 2020″ – dass man sich für die Lösung der drängenden Probleme 13 Jahre Zeit lassen will. Bayern ist ein zentraler Bestandteil internationaler Märkte, seine Unternehmen, seine Hochschulen, seine technologischen Entwicklungen sind auf das Engste verbunden mit den Partnern und Wettbewerbern in Europa und der Welt.

Vor diesem Hintergrund bedeutet jeder Tag Stillstand einen spürbaren Rückschritt. Der Freistaat kann es sich schlicht und ergreifend nicht erlauben, die Lösung zentraler Probleme auf das Jahr 2020 zu vertagen. Und diese müssen ehrlich angesprochen werden: Die Hauptschulen sind zu Restschulen geworden, zu viele Jugendliche verlassen sie ohne Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Der Unterricht fällt reihenweise aus, weil nicht genügend Lehrer eingestellt werden. Bei Krankheitsfällen wurden bereits ganze Schulen geschlossen, da keine Reserven mehr eingeplant sind. Das – G8-Gymnasium ist durch seine überstürzte Einführung zu einer Belastung für Kinder und Eltern geworden.

Der ländliche Raum, in dem die Mehrheit der Menschen in Bayern wohnt, wird ausgezehrt, die Versorgung mit Ärzten, Breitband-Internet, und Bildungseinrichtungen wird nicht besser. Ländliche Gemeinden überaltern, und Kinderbetreuungseinrichtungen fehlen zuhauf.

Die Handlungsziele liegen also klar vor uns: Wir brauchen Investitionen in Bildung und Betreuung, mehr Flexibilität für die mittelständischen Betriebe, Freiheit für Schulen und Hochschulen, konkrete Klimaschutzpolitik statt PR-Aktionen eine messbare Initiative für den ländlichen Raum und einen sofortigen Stopp der einseitigen Belastung von Kommunen. Es muss losgehen. Heute – nicht in ein paar Jahren.

Zur Person Sabine Leutheusser-Schnarrenberger,
Die Bundestagsabgeordnete ist seit dem Jahr 2000 Landesvorsitzende der FDP in Bayern. Leutheusser-Schnarrenberger ist dem linksliberalen Flügel der FDP zuzurechnen. Von Mai 1992 bis Januar 1996 war sie Bundesjustizministerin im Kabinett Kohl. Aus Protest gegen den bei einer Mitgliederbefragung von ihrer Partei befürworteten „großen Lauschangriff” trat sie als Justizministerin zurück.

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger FOTO THERESA RUPPERT
Main-Post Würzburg/Main-Tauber vom 02. August 2007