29.01.2008

Kuhl – FDP gegen die B 26n

Filed under: Landkreis,Presse — WolfgangKuhl @ 12:00

„B 26n ist eine ökologische Todsünde”
Rund 800 Teilnehmer bei der Kundgebung gegen Westumgehung

WALDBÜTTELBRUNN (hon) „Stoppt den Wahn – keine Autobahn”: Mit Transparenten brachten die Gegner der B 26n auf dem Rathausplatz in Waldbüttelbrunn ihren Unmut zum Ausdruck. Rund 800 Teilnehmer hatten am Sonntagnachmittag an der Kundgebung gegen die Westumgehung teilgenommen.

Zur Demonstration aufgerufen hatte der Verein „Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung Würzburg (B26n)”. Gekommen waren neben den Waldbüttelbrunnern auch viele Bürger aus Heftstadt, Duttenbrunn, Büchold und aus anderen betroffenen Orten.

„Wir brauchen dieses Monsterprojekt nicht, dass mit 380 Millionen Euro veranschlagt ist”, so MdL Simone Tolle von den Grünen. Argumente, dass eine Autobahn für die wirtschaftliche Entwicklung unerlässlich sei, weist sie zurück. So sei die Stadt Arnstein mit zwei Autobahnanschlüssen gut angebunden, auf den wirtschaftlichen Boom warte man dennoch. Und: Auch in Main-Spessart gebe es viele Stimmen die gegen die B 26n sind, so Tolle.

„Wir haben mit der A 3, der A 7 und der A 81 drei Autobahnen, die durch den Landkreis Würzburg führen. Sie sind sowohl Fluch als auch Segen. Sie bringen Standortvorteile, aber es sind keine weiteren Autobahnen nötig.”, so der stellvertretende Landrat Eberhard Nuss.

Für seine prägnanten Worte „Die Autobahn ist groß, teuer und überflüssig” erntete der Hettstadter Bürgermeister Eberhard Götz großen Beifall. Der Waldbrenner Bürgermeister Ludwig Götzelmann betonte, dass laut IHK, Main-Spessart die höchsten Gewerbeeinnahmen hätte und das ohne Autobahn.

Wolfgang Kuhl von der FDP sprach sich ebenso gegen die B 26n aus wie Christian Loos vom Verkehrsclub Deutschland. Grünen-MdB Hans Josef Fell sieht keine Möglichkeit die Vorgaben einer Verringerung der Emissionen einhalten zu können, falls eine neue Autobahn gebaut wird: „Nicht nur die Urwälder müssen erhalten werden’, auch die Wälder in der Region.”

Das Schlusswort hatte der Vorsitzende des Bund Naturschutz Hubert Weiger. Er bedauerte, dass es im Landkreis Main-Spessart keine kommunale Allianz wie im Landkreis Würzburg gebe. „Diese Autobahn ist eine ökonomische und ökologische Todsünde”, so Weiger. Er fordert eine ersatzlose Streichung der B 26n.

Rund 800 Menschen kamen am Sonntagnachmittag zur Kundgebung gegen die Westumgehung nach Waldbüttelbrunn. FOTO NORBERT SCHWARZOTT

Main-Post Würzburg/Main-Tauber vom 29. Januar 2008

23.01.2008

FDP-Kandidaten beim Neujahrsempfang 2008

Filed under: Erlabrunn,Landkreis,Presse — WolfgangKuhl @ 18:48

FDP-Kandidaten für den Kreistag in Würzburg-Land beim Neujahrsempfang mit MdB Friedrich.


Das Foto zeigt von links: Bernhard Meier, Jochen Kunkel, FDP-Kreisvorsitzenden von Würzburg-Land Wolfgang Kuhl, FDP-Bundestagsabgeordneten Horst Friedrich aus Bayreuth, Dr. Home Brumme, Bürgermeister Günter Muth, Weinbaupräsident Andreas Oestermer, Hans Pfaff und Rolf Merkle.

Die FDP-Kandidatenliste finden sie abgelegt unter 05. Dezember 2007 oder unter Kommunalwahl 2008

22.01.2008

Liberale Frauen UF

Filed under: Erlabrunn,Landkreis — WolfgangKuhl @ 22:20

Neuwahlen bei den Liberalen Frauen

Die Mitgliederversammlung wählte Dagmar Kuhl zur neuen Vorsitzende in Unterfranken.


Dagmar Kuhl aus Erlabrunn

FDP-Neujahrsempfang in Würzburg-Land

Filed under: Erlabrunn,Landkreis,Presse — WolfgangKuhl @ 21:40

FDP-Neujahrsempfang des Kreisverbandes Würzburg-Land in Erlabrunn mit dem FDP-Bundestagsabgeordneten Horst Friedrich aus Bayreuth.


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FDP-Spitzenkandidat Kuhl setzt große Ziele
Drei Sitze im Kreistag plus X wünscht sich der Erlabrunner – Gemeinderatsliste präsentiert

ERLABRUNN (st) Drei Sitze im Kreistag plus X – das ist das große Ziel, das sich die Landkreis FDP für die Kommunalwahl am 2. März gestellt hat. Das machte der Spitzenkandidat und Kreisvorsitzende Wolfgang Kuhl beim Neujahrsempfang seiner Partei im Erlabrunner Gemeindezentrum deutlich.

Die FDP will angesichts der aktuellen Diskussion über Gewalt unter Heranwachsenden im Landkreis „alles mögliche unternehmen, damit jedes Kind die bestmögliche Bildung und Erziehung erhält, ohne auf den Status der Eltern zu schauen“, sagte Kuhl.

Seine Partei spricht sich für einen sechsspurigen Ausbau der A3 von Frankfurt bis Nürnberg und ein auf acht Spuren aufgestocktes Biebelrieder Kreuz mit einer sechsspurigen Trasse nach Schweinfurt aus. Erst danach soll geprüft werden, ob die Autobahn-Westumgehung (B26n) überhaupt noch gebraucht wird.

Kuhl prognostizierte, dass der Individualverkehr wegen der demografischen Entwicklung und der schwindenden Energie-Ressourcen drastisch abnehmen wird und somit das Beton-Ungeheuer B26n überflüssig wird.

Der FDP-Kreisvorsitzende sprach sich dafür aus, dass die ehemalige amerikanische Air Base Giebelstadt an einen privaten Investor verkauft wird. Es sei nicht Aufgabe eines oder mehrerer Kreise, einen Flughafen zu betreiben.


FDP-Spitzenkandidat Wolfgang Kuhl, Ingrid Warmuth, Bürgermeister Günter Muth, FDP-Bundestagsabgeordneten Horst Friedrich, Weinbaupräsident Andreas Oestermer,
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Der Bundestagsabgeordnete und verkehrspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Horst Friedrich, startete in seiner Festrede einen Streifzug durch aktuelle bundespolitische Themen: die Datenschutzfrage, die Privatisierung des Schienenetzes der Deutschen Bahn und die Mindestlohn-Debatte.

Der Bezirksvorsitzende der FDP Unterfranken, Joachim Spatz, formulierte als Ziel, den Anteil liberaler Kräfte in den kommunalen Gremien zu erhöhen. Die Partei sei vor Ort präsent und habe eine qualitativ hochwertige Liste aufzuweisen. Das beweise der Kandidat Wolfgang Kuhl, der jahrelang ehrenamtlich tätig gewesen sei.

In den nächsten Tagen will die FDP den Erlabrunnern ihr Wahlprogramm für die Gemeinde präsentieren. Beim Neujahrsempfang wurden dann auch die Kandidaten für die Gemeinderatswahl präsentiert. Es sind neben Wolfgang Kuhl (55, selbstständiger Kaufmann) an Listenplatz 1: Ingrid Warmuth (41, Geschäftsführerin), Ingo Patron (44, Kraftfahrer), Ilse-Maria Pietsch (59, Friseurin), Armin Warmuth (46, Zimmermann), Dagmar Kuhl (45, Geschäftsführerin) und Petra Patron (39, Floristin).

Die FDP-Kandidaten für den Erlabrunner Gemeinderat (von links) Wolfgang Kuhl, Ingrid Warmuth, Ingo Parton, Dagmar Kuhl und Armin Warmuth. Es fehlen auf dem Bild – Ilse-Maria Pietsch und Petra Patron.

Main-Post Würzburg/Main-Tauber vom 22. 01.2008

11.01.2008

Riester-Rente ???

Filed under: Aktuelles,Bund,Presse — WolfgangKuhl @ 20:45

FDP-Bundestagsabgeordnete Jörg Rohde aus Heßdorf im Landkreis Erlangen-Höchstadt

Wie sicher ist die Riester-Rente?

NÜRNBERG – Wer geglaubt hat, die Rente sei sicher, ist schon längst eines Besseren belehrt worden. Doch jetzt schleicht sich die Unsicherheit wie ein eiskalter Hauch auch bei denjenigen ins Bewusstsein, die zusätzlich privat vorsorgen. Für Panik unter den Riester-Sparern sorgte ein Beitrag des ARD-Magazins «Monitor», wonach Millionen zukünftiger Rentner Gefahr laufen, trotz dieser Vorsorge im Alter keinen Cent mehr in der Tasche zu haben. Grund: Die Riester-Rente wird auf die Sozialhilfe im Alter – die Grundsicherung – angerechnet.

Bundesregierung und Ex-Arbeitsminister Walter Riester haben rasch reagiert und vor Panikmache gewarnt. Riester warf dem Magazin vor, mit verzerrten Behauptungen eine «gnadenlose Verunsicherung geringverdienender Menschen» zu betreiben. «Monitor» hatte berichtet, für viele Geringverdiener lohne sich das Modell nicht, weil sie im Alter sowieso von der Grundsicherung leben müssten. Diese Argumentation hält auch der Sprecher von Arbeitsminister Olaf Scholz für «zynisch». Dann könne man gleich aufhören zu sparen und zu arbeiten und sich voll und ganz auf den Staat verlassen. Aktuell bezögen nur zwei Prozent der Rentner die Grundsicherung in Höhe von derzeit 627 Euro.

Auch wenn die Argumentation von «Monitor» zynisch sein mag, ganz falsch ist sie nicht. Den Hinweis darauf hat der FDP-Bundestagsabgeordnete Jörg Rohde aus Heßdorf im Landkreis Erlangen-Höchstadt geliefert. Im Oktober 2007 hat er zusammen mit zwei anderen FDP-Abgeordneten eine Kleine Anfrage im Bundestag rund um die Themen Grundsicherung im Alter und Riester-Rente gestellt. Schon Ende Oktober war die Antwort da – mit äußerst überraschenden und beunruhigenden Zahlen.

Rohde wollte wissen, wie viel Jahre man arbeiten muss, um eine Rente auf Grundsicherungs-Niveau von 627 Euro zu erhalten. Antwort: Bei einem Brutto-Verdienst von 1450 Euro (entspricht neun Euro Stundenlohn) monatlich, muss ein Arbeitnehmer 45 Jahre lang einzahlen. Bei 1625 Euro brutto würde es 40 Jahre dauern, bei 1850 Euro brutto 35 Jahre. Rohde hat diese Zahlen mit dem Einkommen der Riester-Sparer verglichen und kam zu folgendem Ergebnis: Ein gutes Drittel von ihnen verdient weniger als 17 500 Euro pro Jahr, wird also eine Rente auf oder unter Grundsicherungs-Niveau erhalten. Bei derzeit 9,7 Millionen Riester-Verträgen bedeutet das: «Zwei bis drei Millionen Riester-Sparern droht das Ungemach, dass sie von ihrer privaten Rente später nichts haben», sagt er zur NZ.

Nur eine Minderheit setzt allein auf die gesetzliche Rente
Bei der Deutschen Rentenversicherung Bund bezeichnet man diese Rechnung als irreführend. «Der Fehler ist, davon auszugehen, dass die Leute später nur Einkünfte aus der Rente haben», sagt Pressesprecher Dirk von der Heide zur NZ. Laut der Studie «Altersvorsorge in Deutschland» würden in den alten Ländern aber nur 15 Prozent (Männer) beziehungsweise 24 Prozent (Frauen) der heute 40- bis 45-Jährigen ausschließlich eine gesetzliche Rente beziehen. «Die Leute haben in der Regel noch andere Einkünfte im Alter.»

Von der Heide prangert auch die Versorgungsmentalität an. Mit der Grundeinstellung, dass sich «Riester» sowieso nicht lohne, könnte man sämtliche Sparvorgänge und letzten Endes auch die Erwerbstätigkeit einstellen und auf die Versorgung durch den Staat vertrauen. Doch gerade für Geringverdiener sei die Riester-Rente eine Chance, sich eine zusätzliche Altersvorsorge aufzubauen. «Die Förderquoten betragen hier bis zu 90 Prozent.» Auch ein Berufsstarter könne gar nicht abschätzen, ob er im Alter einmal auf die Grundsicherung angewiesen sein wird. «Von Erwerbsphasen mit geringem Verdienst kann nicht auf den Verdienst im gesamten Erwerbsleben geschlossen werden.»

FDP will Freibetrag in Höhe von 100 Euro
Doch der FDP-Abgeordnete Jörg Rohde rät gar nicht dazu, den Riester-Vertrag umgehend zu kündigen oder überhaupt keinen abzuschließen. «Vertrauen Sie der Politik! Die Bundesregierung wird gar nicht umhin können, da nachzubessern.» Rohde glaubt, dass das Thema spätestens übernächste Woche im Bundestag auf die Agenda kommt. Seine Partei plädiert für einen Freibetrag in Höhe von 100 Euro, den Riester-Sparer auf jeden Fall zusätzlich zur Grundsicherung bekommen sollen. «Jemand, der spart, muss mehr bekommen, als jemand, der nicht spart.»

Doch laut Verbraucherschützern müssen auch Geringverdiener von der Riester-Rente gar keine Nachteile befürchten. «Wer kurz vor Renteneintritt absehen kann, dass er nicht über die Grundsicherung gelangt, kann den Vertrag kündigen», sagt Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Sparer müssten dann zwar die Zulagen zurückzahlen – neben dem selbst eingezahlten Vermögen blieben ihnen aber auch die Zinsen. «Die Sparer haben also keine Verluste.»

Christian Ebinger, Nürnberger Zeitung – Nz – 11.01.2008

10.01.2008

gesammelte Spenden – LIBERALE WEINPROBE

Filed under: Erlabrunn,Presse — WolfgangKuhl @ 19:32

Nachhaltigkeit der Liberalen Weinprobe 2007

Am 09. Januar 2008 fand die Scheckübergabe der gespendeten Gelder anlässlich der LIBERALEN WEINPROBE 2007 statt. Bei der Weinprobe im Winzerhof Erwin Blass in Erlabrunn wird jedes Jahr nicht nur Politik, Wein und Brotzeit serviert, sondern auch an notleidenden Menschen in unserer Region Würzburg gedacht.

Nachdem man in den vergangenen Jahren bereits für den Erlabrunner Kindergarten und für das St. Bruno – Werk in Eisingen gesammelt hat, wurde im vergangenen Jahr für die Klinik Clowns der Mönchsbergklinik gesammelt. Diese Clowns besuchen wöchentlich die Kinderklinik am Mönchsberg und die UNI-Kinderklinik in Würzburg und wollen die dort untergebrachten Kinder für einen kurzen Zeitraum in die Phantasiewelt der Clown entführen.

Der Verein Klinikclowns Lachtränen Würzburg e.V. mit seiner Vorsitzenden Frau Prof. Dr. C. Kohlhauser-Vollmuth ist auf Spenden angewiesen und freute sich über das Arragement der Liberalen aus dem Würzburger Landkreis. Durch solche Spenden können viele Kinder den stationären Klinikalltag besser bewältigen, werden von Schmerzen und Leid etwas abgelenkt und werden durch die bunten Farbkleckse der Klinikclowns mit Spaß und Humor auf positive Gedanken gebracht.

Im schmalen Budget der Krankenhäuser ist für Clownvisiten keine Geld vorhanden, deshalb sind solche wichtigen Hilfsangebote für die jüngsten Bürger in unserer Gesellschaft auf die Spendenbereitschaft aller angewiesen. Die Freude über den Scheck war deshalb auch entsprechend groß.

Frau Dagmar Kuhl aus Erlabrunn überreichte dann auch noch spontan einen Karton Schmuck für die Kinder in den Kliniken.

Das Foto zeigt v.l.n.r. — Dr. Holm Brumme aus Waldbüttelbrunn, Gesundheitspolitischer Sprecher, Ingrid Warmuth aus Erlabrunn, Dagmar Kuhl aus Erlabrunn des FDP-Kreisverbandes Würzburg-Land, sowie Klinikclown Nr.1, vom Verein Klinikclowns Lachtränen Würzburg e.V. die Vorsitzenden Frau Prof. Dr. C. Kohlhauser-Vollmuth, Klinikclown Nr. 2 und der Kreisvorsitzender FDP Würzburg-Land Wolfgang Kuhl aus Erlabrunn, bei der Übergabe des gesammelten Geldes an der Liberalen Weinprobe im Winzerhof Erwin Blass in Erlabrunn.

07.01.2008

FDP-Neujahrsempfang in Würzburg-Stadt Nr. 2

Filed under: Landkreis,Presse — WolfgangKuhl @ 14:18

Das Foto zeigt den FDP-Kreisvorsitzender in Würzburg-Land Wolfgang Kuhl im Gespräch mit dem Vorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung und FDP-Bundestags- abgeordneten Dr. Wolfgang Gerhardt beim Neujahrsempfang der FDP Würzburg-Stadt mit einem edlen Tropfen Frankenwein.

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FDP: Würzburg kann mehr – Neujahrsempfang der Liberalen mit Vertretern auch anderer Parteien

Beim Neujahrsempfang mit ihrem früheren Vorsitzenden Wolfgang Gerhardt stimmte die Würzburg-FDP auf den Wahlkampf ein. OB Pia Beckmann soll abgelöst werden.

WÜRZBURG Vor knapp sechs Jahren war der neugewählte Stadtrat kaum zusammengesessen, da hatte sich Hans Werner Loew, der Chef der SPD-Fraktion, schon unbeliebt gemacht. „Buntstift-Fraktion“ schallt er ein Bündnis von UBW, FDP und ÖDP, das im Rat gemeinsame Sache machen wollte, und beschwerte sich – mit Erfolg. Weil das Trio im Wahlkampf keine großen Gemeinsamkeiten gezeigt hatte, durfte es nach dem Wahlkampf aus rechtlichen Gründen keine Zweckgemeinschaft bilden, die Sitzen in Ausschüssen und Aufsichtsräten und ein von der Stadt bezahltes Fraktionsbüro bringt.

Diesmal sorgen sie vor, damit aus dem Bund der Kleinen was werden kann. Die FDP hatte zum Neujahrsempfang in die Barockhäuser geladen, und die möglichen Koalitionäre waren da: Charlotte Schloßareck und Manfred Renner vom Bürgerforum (BFW) und Regine Samtleben von der Freien Wähler- gemeinschaft (FWG). Joachim Spatz, Ratsmitglied und FDP-Bezirksvorsitzender, begrüßte die drei als verlässliche Partner: Sie hätten in der zu Ende gehen Legislaturperiode „immer mehr eine intensive vertrauensvolle, freundschaftliche Zusammenarbeit gepflegt“, die wert sei, fortgeführt zu werden, „damit wir nicht von den Großen vorgeführt werden“.

Etwa 100 Leute waren zum Empfang gekommen. Es waren welche darunter, die man dort erwartet, wie der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der IHK Rudolf Trunk und der Sparkassen-Chef Rudolf Fuchs. Aber auch Georg Rosenthal, OB-Kandidat der SPD war wieder da. Karl Graf, FDP-Chef in Würzburg, begrüßte ihn duzend. Sowohl der Genosse als auch Benedikt Kuttenkeuler von der Würzburger Liste wären ihm liebere Oberbürgermeister als die regierende Pia Beckmann, sprach Graf dann und begründete: In Würzburg mache sich „ein Gefühl des Stillstandes breit“, Beispiele dafür seien Hotelturm, Ämter-Hochhaus in Augustinerstraße, Gesundheitszentrum, Bahnhof, Nutzung der Konversionsflächen und Straßenzustand, und die Stadtpolitik habe sich „immer weiter von den Bürgern entfernt“.

Eren Basar ist Stadtratskandidat und Chef der Wahlprogramm-Kommission der Würzburger FDP. Er schwärmte von Würzburg und seinen Rahmenbedingungen; nicht alles sei schlecht, aber es könne besser sein, beispielsweise mit einer Bündelung der Wirtschaftsförderung, mehr Arbeit fürs Image als Hochschulstadt und besseren Angeboten für junge Familien. Also laute der Wahlkampfslogan der FDP „Würzburg kann mehr“, und das sei auch tiefe Überzeugung der Partei.

Prominenter Gast war der einstige Bundesvorsitzende der Liberalen und heutige Leiter der Friedrich-Naumann-Stiftung, Wolfgang Gerhardt. Er wiederholte, womit er in den vergangenen Tagen für Diskussionsstoff gesorgt hatte: Die FDP müsse ihr Profil schärfen, ihre Grundhaltung müsse deutlicher werden. Auch liberale Positionen, wie zu Marktwirtschaft und Stammzellforschung, seien moralisch und ethisch fundiert.

Wolfgang Jung – Main-Post Würzburg/Main-Tauber vom 07.01.2007

04.01.2008

FDP-Neujahrsempfang in Würzburg-Stadt N. 1

Filed under: Presse — WolfgangKuhl @ 01:19

04.01.2008 – Neujahrsempfang der FDP Würzburg

mit dem Bezirksvorsitzenden in Unterfranken Joachim Spatz, Kreisvorsitzende von Würzburg-Stadt Karl Graf, Vorsitzender der Friedrich Naumann-Stiftung Dr. Wolfgang Gerhardt MdB und Kreisvorsitzender Würzburg-Land Wolfgang Kuhl aus Erlabrunn.

Pressebericht in der Main-Post folgt in den nächsten Tagen.
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02.01.2008

Neujahrsgruß 2008

Filed under: Presse — WolfgangKuhl @ 22:07

Sehr geehrte Besucher,
liebe Bürgerinnen und Bürger,
liebe Freunde der Freien Demokratischen Partei,

wir wünschen Ihnen
ein erfolgreiches gesundes und Neues Jahr 2008

Ihr FDP-Team in Würzburg-Land