Florian Kuhl
Würzburg, 20. September 2017

FDP besucht Süddeutsches Kunststoffzentrum (SKZ)

Ullmann/Kuhl: Bildungsniveau deutlich anheben

Würzburg. Eine Delegation der FDP besuchte vergangenen Dienstag das Süddeutsche Kunstoffzentrum (SKZ) in Würzburg. Seitens der Freien Demokraten waren unter anderem der Bundestagskandidat und Kreisvorsitzende Prof. Andrew Ullmann, sowie Kreisrat Wolfgang Kuhl gekommen und wurden von den Geschäftsführern Dr. Gerald Aengenheyster und Thomas Hochrein, sowie Bereichsleiter Dr. Anton Zahn empfangen. Nach einem ausführlichen Gespräch über die Herausforderungen und Wünsche an die Politik fand anschließend eine Betriebsbesichtigung des Kunststoffzentrums statt.

Der örtliche Bundestagskandidat Prof. Andrew Ullmann erklärte in der Diskussion: „Die derzeitige Entwicklung des Bildungsniveaus ist besorgniserregend, hier ist ein Umdenken notwendig. Wer eine gut laufende Wirtschaft in Deutschland erhalten will, der muss in die Bildung unserer Kinder mehr investieren. Wir brauchen mehr individuelle Förderung in den Schulen. Gerade Haupt- und Realschule müssen wieder aufgewertet werden. Um beste Bildung zu gewährleisten sollte der Bund die Möglichkeit haben die Schulen mitzufinanzieren. Unsere gesamte Bildungslandschaft muss für das 21. Jahrhundert fit gebracht werden. Hierzu gehören bundesweite gute Standards zu etablieren, damit wir global wettbewerbsfähig bleiben. Betriebe sind auf Fachkräfte angewiesen. Denn die Stärke unserer Wirtschaft liegt in der Innovationskraft der Unternehmen, Da Forschung und Entwicklung eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft ist, möchte ich mich im Bundestag für eine technologieoffene steuerliche Forschungsförderung einsetzen. Forschung und Innovationen könnten so indirekt über das Steuersystem, als Forschungsprämie, gefördert werden.“

Kreisrat Wolfgang Kuhl ergänzte: „Ein weiteres wichtiges Anliegen ist uns die Entbürokratisierung. Es darf nicht sein, dass sich Unternehmen oder gemeinnützige Zusammenschlüsse durch Richtlinien vom Land, vom Bund und der EU kämpfen müssen, um erstmal tätig zu werden. Hier braucht es eine Harmonisierung. In Sachen Förderungen braucht es eine deutliche Flexibilisierung und Kombinationsmöglichkeiten der Fördertöpfe, um auch Technologietransfer zu gewährleisten. Landes- und Bundespolitik sind hier gleichermaßen gefragt.


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