Main-Post: Wettbewerb wird’s richten

Rottendorf (CHS) Eine Breitseite gegen aktuelle Missstände in der Politik feuerten die Redner beim Politischen Aschermittwoch der FDP-Kreisverbände Würzburg-Land und Main-Tauber ab. Konsens unter den Rednern war natürlich der liberale Grundsatz: Der Wettbewerb wird es schon richten. Kreisvorsitzender Wolfgang Kuhl konnte knapp 60 Gäste begrüßen. „Die wenigsten wissen, dass die vielgescholtene Praxisgebühr in Wahrheit auf dem Mist der CSU gewachsen ist“, meinte Kuhl. „Die Gebühr hat Horst Seehofer bei den Verhandlungen mit der Regierung ins Spiel gebracht.“ Der Vorsitzende des FDP-Bezirks Unterfranken, Joachim Spatz, forderte eine stärkere Entflechtung der Kompetenzen zwischen Bund, Ländern und Kommunen, um hier gerechtere Verhältnisse zu schaffen.

Der FDP-Kandidat für die Europawahl, Bernhard Schötta, vertrat eine für einen Landwirt ungewöhnliche Meinung: „Der Abbau von Subventionen schadet der Landwirtschaft nicht unbedingt“, sagte er, „vielmehr könnten hier innovative Kräfte freigesetzt werden.“


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