Steg über den Main
FDP in Würzburg-Land mit dem Bundestagsabgeordnete
Horst Friedrich aus Bayreuth vor Ort
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MARGETSHÖCHHEIM
Bundestag soll Abriss verhindern
Würzburg-Land: (rs) Die FDP will den geplanten Abriss des Margetshöchheimer Mainsteges als Anfrage in den Bundestag einbringen. Bekanntlich ist das Projekt in Margetshöchheim und Veitshöchheim umstritten. Bürger sehen im Abriss eine Geldverschwendung. Das Wasserstraßen-Neubauamt fürchtet hingegen, bei der Kollision eines Schiffes mit einem Pfeiler könnte der Steg einstürzen. Deshalb soll ein Neubau her.
Auf Initiative von Vorstandsmitglied Norbert Tratz von der Margetshöchheimer Mitte (MM) kam der FDP-Bundestagsabgeordnete Horst Friedrich aus Bayreuth zu einem Ortstermin an den Mainsteg. Begleitet wurde Friedrich vom FDP-Kreisvorsitzenden Wolfgang Kuhl aus Erlabrunn und Schriftführer Bernhard Meier aus Kirchheim.
Für die Gemeinde schilderte zweiter Bürgermeister Norbert Götz die Situation um den vom Abriss bedrohten Mainsteg. Besonders schlimm ist für die Margetshöchheimer, dass sie sich am Stegneubau auch noch finanziell beteiligen sollen. Tratz und die MM-Gemeinderäte Peter Etthöfer, Gerhard von Hinten und Gabriele Roer baten den Abgeordneten um Unterstützung bei den Bemühungen zum Erhalt des Mainsteges. Etthöfer legte auch die Position des Agenda 21-Arbeitskreises dar, der mit einer Unterschriftenaktion die Bevölkerung mobilisiert hatte. Friedrich, der dem Verkehrsausschuss des Bundestags angehört, wird in den nächsten Tagen mit einer Anfrage an die Bundesregierung den Mainsteg zum Thema im Bundestag machen.
Den Bürgern ist es unverständlich, dass ein so moderner, und erst vor wenigen Jahren grundüberholter Steeg zugunsten einer neuen Brücke abgerissen werden soll. Das Argument des Wasserstraßen-Neubauamtes Aschaffenburg, dass ein großes Containerschiff auch einmal aus dem Ruder laufen und einen Stegpfieler rammen könnte, sah man schon ein. Dass deswegen aber gleich ein neuer Steeg gebaut werden muss, der auch noch über dem Ufer eine Höhe von 6,70 Meter haben muss, will den Bürgern nicht einleuchten.
Nach Meinung der Politiker kann man sowohl den Uferbereich, als auch um die Pfeiler des Steges Sicherungen anbringen, die nicht zu einem Abriss führen müssen. Dazu Kuhl: „Auch in einer Situation des wirtschaftlichen Aufschwunges, und des damit zu erwartenden höheren Steueraufkommens, müssen keine unnötigen Gelder zur Profilierung einzelner Ämter ausgegeben werden. Wir brauchen keinen Aktionismus, sondern Augenmaß, und keine Maßnahmen, die dann im nächsten Schwarzbuch des Steuerzahlerbundes stehen.“
Main-Post Würzburg/Main-Tauber vom 13. September 2007
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Das Foto zeigt die FDP-Delegation und Mitglieder der MM = Margetshöchheimer Mitte am Steg über den Main bei Margetshöchheim mit Norbert Tratz, Vorstandsmitglied MM, Norbert Götz, 2. Bürgermeister, CSU, Horst Friedrich MdB, Verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion und des bayrischen FDP-Landesverbandes, Wolfgang Kuhl, FDP Kreisvorsitzender Würzburg-Land, Gabriele Roer, Gemeinderätin MM, Bernhard Meier, Schriftführer des FDP-Kreisverbandes, Gerhard von Hinten und Peter Etthöfer, im Gemeinderat MM
