Winzer in Strassburg
Winzer auf großer Fahrt mit der FDP
Seit Monaten schwebt die geplante Weinmarktreform der Europäischen Union wie ein Damoklesschwert über den deutschen Anbaugebieten. Notwendig geworden war diese erst durch die europaweite Weinüberproduktion und den damit verbundenen Kosten. Allein für die Beseitigung des Weinsees in Südeuropa müssen jährlich 600 Millionen Euro aufgewendet werden, erfuhren die Winzer aus Unterfranken, die kürzlich auf Einladung des FDP-Europaabgeordneten Dr. Jorgo Chatzimarkakis und der FDP Würzburg-Land das Europäische Parlament in Straßburg besucht hatten. Informationen rund um die Weinmarktordnung gab es dann vor Ort von Dr. Chatzimarkakis, der als Mitglied des Landwirtschaftsausschusses für die Weinanbaugebiete in Bayern, Rheinland-Pfalz und Saarland zuständig ist, auch von der unterfränkischen CSU-Europaabgeordneten Dr. Anja Weisgerber, die beide zum Wohle der deutschen Winzer in Sachen Weinmarktordnung am gleichen Strick ziehen. Begeistert davon, wie man im Europaparlament über Fraktionsgrenzen hinweg gemeinsame Ziele verfolge, luden die Winzer zum Abschluss zu einer Weinverkostung ein.
Mit einem fränkischen Tropfen stießen auf die gelungene Veranstaltung in Straßburg an (v.l.): FDP-Kreisvorsitzender Wolfgang Kuhl (Würzburg-Land), Weinbaupräsident Andreas Oestemer Weinbauvizepräsident Eugen Preißinger und Europaabgeordneter Dr. Jorgo Chatzimarkakis.
WOB vom 07. November 2007
