Florian Kuhl
Schweinfurt, 5. Oktober 2018

Wolfgang Kuhl (FDP) besucht Rother-Brauerei

Besichtigung und Diskussion über die Zukunft des Mittelstands in Bayern

Schweinfurt. Eine Delegation der FDP Würzburg-Land rund um den Landtagskandidaten Wolfgang Kuhl besuchte vergangenen Mittwoch die Rother-Bräu in Roth (Hausen). Der Geschäftsführer Xaver Weydinger führte durch die Produktionsanlagen und lud im Anschluss zu einer Diskussion über die Zukunft des Mittelstandes ein. Zur Sprache kamen vor allem die ausufernde Bürokratie, der Mangel an Fachkräften, sowie die teils mangelhafte Infrastruktur.

(v.l.n.r.:) Dr. Holm Brumme, Landtagskandidat Wolfgang Kuhl, Geschäftsführer Xaver Weidinger, Heike Brumme, Dagmar Kuhl - Foto: Wolfgang Kuhl (FDP)

Landtagskandidat Wolfgang Kuhl erklärte: „Die mittelständischen Betriebe sind der Motor für die Region Unterfranken und sichern unseren Wohlstand. Deshalb muss es für die Politik oberstes Gebot sein solchen Unternehmen keine Steine in den Weg zu legen. Ich fordere schnellstmöglich eine Offensive gegen Bürokratie. Dabei geht es nicht nur darum, dass die meisten Gesetze und Verordnungen längst nicht mehr zeitgemäß sind, sondern auch, dass zu viele Vorschriften einen Rattenschwanz an Aufwand in den Betrieben nach sich ziehen. Hiermit muss Schluss sein. Jedes neue Gesetz sollte auf Durchführbarkeit überprüft werden und nach einer Art Verfallsdatum einer nochmaligen Kontrolle unterworfen werden. Außerdem fordere ich für jede neue Verordnung eine alte zu streichen. Alle Richtlinien sollten darüber hinaus mit Bundes- und Europrarecht harmonisiert werden.“ Kuhl will sich auch für eine Revision oder eine Neubetrachtung der Biermengensteuer für kleine Betriebe mit Produktion von unter 200.000 Litern einsetzen. Kleine Betriebe, die mit heimatnahen Arbeitsplätzen letztlich auch den ländlichen Raum stärken, sollen so entlastet werden. Im Bezug auf die Fachkräftemangel sagte er: „Die Politik muss die Bedingungen für Unternehmen verbessern. Dazu gehört Rechtssicherheit beim Ausbilden von Flüchtlingen, aber auch eine Aufwertung der beruflichen Bildung. Schlussendlich gehört auch flächendeckende und funktionierende Infrastruktur, auch digital, zu den Weichen die in Bayern neu gestellt werden müssen. Dafür will sich die FDP ab dem 14. Oktober im Landtag einsetzen!“


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