Randersacker, 26. Februar 2020

Politischer Aschermittwoch

Politik mit Sachverstand bringt uns voran
FDP Würzburg-Land begeht ihren politischen Aschermittwoch

Randersacker. Die FDP im Landkreis Würzburg hat ihren traditionellen politischen Aschermittwoch, länderübergreifend mit dem Kreisverband Main-Tauber, in Randersacker begangen. Bei 50 Gästen, Parteifreunde und interessierte Bürger, waren gekommen. Wolfgang Kuhl, Kreisvorsitzender und Spitzenkandidat zur Kreistagswahl, begrüßte in diesem Jahr den Landesvorsitzenden der bayerischen FDP, Daniel Föst MdB, als Festredner.

Wolfgang Kuhl stellte in seiner Rede die Ideen der FDP für den Landkreis vor: “Wir brauchen endlich einen echten Aufbruch in der Kreispolitik. Konkret bedeutet das, dass wir uns für vernetzte Mobilität um ganzen Landkreis einsetzen. Wir wollen uns nicht isolieren, sondern gemeinsam mit der Stadt Würzburg und den angrenzenden Landkreises, auch länderübergreifend, eine ausreichende Taktverbindung sicherstellen und ein echtes Park&Ride-System etablieren.” Weiter sagte er: “Wir stehen für eine offene Art der Politik, deshalb fordern wir die Veröffentlichung von Sitzungsunterlagen und einen Livestream für den Kreistag. Wir stehen zu unseren Worten und laden die anderen Parteien ein und dies gleich zu tun!” Außerdem erläutere er das Wahlprogramm der Landkreis-FDP, so setzt man sich für eine langfristige Finanzpolitik ein und möchte die Infrastruktur auch digital auf den neuesten Stand bringen und dadurch auch Bürokratieabbau ermöglichen.

Der bayerische Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Daniel Föst richtete seine Aschermittwochsrede an die Versammlung und erklärte: “Wir Freie Demokraten stehen für einen anderen Politikstil, als sture Einfärbung in Parteifarben: Eine gute Idee muss immer eine gute Idee bleiben!” Er beklagte die politische Beliebigkeit der anderen Parteien: “Die SPD kann die Linken genauso wenig links überholen wie die CSU die Rechten rechts überholen kann. Wir brauchen einen Konsens der politischen Mitte Politik gegen alle Extreme zu betreiben.” Aus Berlin berichtete er: “Wenn Andreas Scheuer der Politiker ist, der am Meisten auffällt ist alles über den Zustand dieser Bundesregierung gesagt”, rief er in die Runde.
Zu seinen eigenen Leibthemen sagte der wohnungspolitische Sprecher der Bundestagsfraktion: „Überregulierung führt zu nichts, wir müssen bauen und den Wohnraum schaffen, den wir brauchen!“
Zum ländlichen Raum sagte er: „Wir brauchen einen guten Nahverkehr, bessere digitale Infrastruktur und wohnortnahe ärztliche Versorgung, sonst blutet der ländliche Raum schlicht aus.“
Die Grünen griff Föst scharf an, aus seiner Sicht führt ihre Politik ins Nichts: „Den Klimawandel hält man nicht mit Verboten auf, sondern mit Entfesselung des Potenzials unserer Tüftler und Bastler!“
Er schloss mit den Worten: „Verbote und Einschränkung führen zu nichts und auch nicht zur Freiheit. Die Bedingung für Freiheit ist die Freiheit in sich selber!“


Als weitere Ehrengäste waren auch Dr. Helmut Kaltenhauser (Mitglied des Landtages) und Adelheid Zimmermann (Bezirksrätin, stellv. Bezirkstagspräsidenten) nach Randersacker gekommen und richteten ein Grußwort an die Versammlung.


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