Alzenau, 8. Juli 2006

Kulturfinanzierung

Die Konzentration v.a. von finanziellen Aufwendungen für kulturelle Einrichtungen in den Zentren der Länder und des Bundes führt zu besonderen Problemen des Erhalts kultureller Initiativen und Einrichtungen in den Regionen (Bezirken).

Die Erhaltung eines lebendigen Kulturlebens in der Fläche ist unabdingbar für die Erhaltung der Eigenständigkeit und Besonderheit unterschiedlicher Regionen. Besonders die Flächenlände der Bundesrepublik Deutschland, wie z.B. Bayern, haben hier eine besondere Verantwortung für ein flächendeckendes kulturelles Angebot für alle ihre Bürger und nicht nur für die die im Umfeld der Landeshauptstadt lösen.

Um gewachsene Kulturangebote in den Bezirken erhalten und neue zusätzliche entwickeln zu können, fordern wir ein Kulturraumfördergesetz, das sich z. B. am sächsischen Modell orientieren kann. Als zentrale Punkte der Ausgestaltung fordern wir:

  • Bayern wird eingeteilt in Kulturräume. Diese Kulturräume setzten sich aus den jeweiligen Landkreisen und kreisfreie Städte zusammen.
  • Jeder Kulturraum richtet ein Entscheidungsgremium ein, das sich aus Vertretern der jeweiligen Kommunen zusammensetzt. 
  • Im Kulturraum wird eine Kulturkasse eingerichtet in die die Kulturzuwendungen des Staates und eine Umlage der Kommunen fließt.
  • Das Entscheidungsgremium beschließt über die Mittelverwendung.
  • Der Kulturraum wird zum Verantwortlichen der von ihm finanzierten Einrichtungen und stellt so sicher, dass alle Kommunen die zahlen auch effektiv mitbestimmen und – gestalten.

Neueste Beschlüsse

  • Zell am Main, 4. Jun. 18
    Psychisch Kranken helfen, statt sie zu stigmatisieren
    Die FDP Würzburg-Land kritisiert die Novelle des Bayerischen Psychen-Kranken-Hilfegesetzes (BayPsychKHG) und fordern dabei einige Verbesserungen. Grundsätzlich fordern wir psychisch Kranke nicht zu stigmatisieren, sondern Ihnen Hilfestellung für ein selbstbestimmtes Leben zu geben. Dabei muss der Fokus auf langfristiger Hilfestellung liegen. Dies beinhaltet auch ein möglichst hohes...
  • Bad Königshofen, 26. Nov. 17
    Mehr Öffentlichkeit im unterfränkischen Bezirkstag
    Die FDP Unterfranken fordert den Bezirkstag von Unterfranken auf, sämtliche Anlagen zu den öffentlichen Sitzungen im Bürgerinformationssystem frei zu schalten. Die Geschäftsordnung ist entsprechend zu ändern. Gleiches fordert Sie für Kreise, Städte und Gemeinden.
  • Bad Königshofen, 26. Nov. 17
    Handynutzung an Schulen neu regeln
    Die FDP Bayern soll auf eine Neuregelung des Bayerischen Erziehungs-  Unterrichtsgesetzes (BayEUG) Art. 56 bezogen auf die Nutzung von Handys und digitalen Geräten hinwirken.
  • Bad Königshofen, 26. Nov. 17
    Behinderungen durch A3-Ausbau minimieren
    Die FDP Unterfranken begrüßt, dass in den Ausbau der A3 Frankfurt-Würzburg-Nürnberg derzeit erhebliche Mittel investiert werden, um dieses Nadelöhr im Fernreiseverkehr Deutschlands zu beseitigen. Auch die Investitionen in die regionale und lokale Straßen-Infrastruktur wird grundsätzlich gut geheißen.